Technik ist überall. Du nutzt den Computer, das Smartphone, selbst den Backofen kann man jetzt programmieren. Nicht alle diese Dinge sind sinnvoll. Manchmal sind sie zu kompliziert zu bedienen. Manchmal machen sie so viel Spaß, dass man fast süchtig davon wird, und kaum mehr Zeit für Anderes hat. Während Ingenieure Computerchips erfinden, ist es die Aufgabe von Designern, sich zu überlegen, wie Computer sein müssen, um im Alltag Gutes zu tun. Was wollen und sollen Menschen eigentlich alles mit Technik erledigen? Wie sieht die Technik dann konkret aus und wie wird sie bedient? In der Vorlesung werde ich ein kleines bisschen darüber erzählen, wie uns Technik glücklich oder unglücklich machen kann. Dann zeige ich eine Reihe seltsamer Erfindungen, die Freude machen, aber auch zum Nachdenken anregen sollen.
Steckbrief von
Prof. Dr. Marc Hassenzahl
Aufgabenbereich/Professur
Erlebnis- und Interaktionsdesign (Ubiquitous Design)
Lieblingsfächer in der Schule
Deutsch
Lieblingsessen
Schnitzel mit Pommes (und manchmal auch Salat)
Lieblingsfarbe
Gelb
Lieblingsbeschäftigung
Faulenzen oder Fahrradfahren
Lieblingsbuch
Krimis, Krimis, Krimis
Lieblingsfilm
Star Wars V Das Imperium schlägt zurück (und viele andere Filme mehr)
Motto/Weisheit
„Ich weiß, dass ich nichts weiß“
Lebenslauf
1998 Diplom in Psychologie an der Technischen Universität Darmstadt
1998-2001 Mitarbeiter Siemens AG, User Interface Design GmbH
2001-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt
2006 Promotion in Psychologie an der Technischen Universität Darmstadt
2006-2008 Juniorprofessor für Wirtschaftspsychologie an der Universität Koblenz-Landau
2008-2016 Professor für Ergonomie und Nutzererleben an der Folkwang Universität der Künste
2016-heute Professor für Ubiquitous Design an der Universität Siegen

