Kann man als Couchpotato – also als Sofa-Kartoffel – glücklich werden? Ist Anstrengung gut, oder sollten wir sie lieber vermeiden? Gibt es Essen, das im Tages- und Jahresverlauf unterschiedlich gut schmeckt? Hängt Gesundheit mit Klimawandel zusammen? Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, auf der wir die Bedeutung von Ernährung und Bewegung auf Glück und Gesundheit zu unterschiedlichen Jahreszeiten entdecken und erfahren werden.
Steckbrief von
Prof. Dr. Claus Wendt
Aufgabenbereich/Professur
Soziologie der Gesundheit und des Gesundheitssystems
Lieblingsfächer in der Schule
Sport
Lieblingsessen
Fisch – selbst gefangen und direkt zubereitet
Lieblingsfarbe
Blau
Lieblingsbeschäftigung
Bei Sonnenuntergang in einem Boot sitzen und angeln
Lieblingsbuch
Harry Potter – alle Bände
Lieblingsfilm
Harry Potter – alle Filme
Motto/Weisheit
Frei nach Einstein: Alles ist relativ
Lebenslauf
Ich verbrachte etwas mehr Zeit in der Schule, da ich eine Klasse wiederholen musste. Meine Lehrer haben weder meine Begeisterung für Sport noch für die griechischen Sagen geteilt. In dieser Zeit habe ich an vier bis fünf Tagen in der Woche Handball gespielt.
Nach der Schule musste man entweder zur Bundeswehr oder zum Zivildienst. Ich habe eineinhalb Jahre Zivildienst an einer Schule für Kinder mit Behinderungen geleistet. Das hat mir viel Spaß gemacht, und ich habe viel fürs Leben gelernt. Handys gab es damals noch nicht. Deshalb hatte ich viel Zeit, um zu reisen und mich anderen Hobbys zu widmen.
Nach meinem Zivildienst brach ich zu einer viermonatigen Reise rund ums Mittelmeer auf, die mich durch Frankreich, Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien und Italien führte. Ich habe dabei gelernt, wie wichtig es ist, dass die Menschen gesund sind und genug Geld für ein gutes Leben haben.
Aus diesem Grund habe ich ein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre begonnen und mich von Anfang an auf den internationalen Vergleich von Gesundheits- und Sozialpolitik konzentriert.

