„Von Winterschlaf bis Frostschutzmittel: Welche Tricks nutzen Tiere, um die kalte Jahreszeit zu überstehen?“

Dr.in Theodora Fuss

3. März 2026 | 17:00 – 18:00 Uhr

Tiere nutzen im Winter verschiedene Überlebensstrategien. Einige Vögel, wie z. B. Zugvögel, fliegen in wärmere Gebiete, um dort Nahrung zu finden. Tiere wie Füchse und Rehe bleiben den Winter über aktiv und bekommen ein dickes Winterfell, das sie vor Kälte schützt. Viele Tiere suchen sich geschützte Orte, wie z. B. Erdhöhlen, Laubhaufen oder Holzstapel, um sich vor Kälte und Fressfeinden zu schützen. Tiere wie Eichhörnchen und Dachse halten eine Winterruhe. Sie wachen regelmäßig auf, um an ihre Vorräte zu gehen und sich zu bewegen, bevor sie wieder schlafen. Tiere wie Igel und Siebenschläfer fallen in einen tiefen Schlaf, bei dem ihre Körperfunktionen auf ein Minimum reduziert werden. Sie wachen nur selten auf, um nicht zu verhungern. Manche Tiere wie Amphibien und Reptilien fallen in eine Winterstarre, bei der ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur entspricht. Sie produzieren sogar eine Art Frostschutzmittel im Blut, damit sie nicht erfrieren. Wie funktioniert das mit der Winterruhe, dem Winterschlaf und der Winterstarre? Und wie können wir Menschen den Tieren im Winter helfen?            

Steckbrief von
Dr.in Theodora Fuss

Aufgabenbereich/Professur

Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben (LfbA) in der Arbeitsgruppe für Ökologie und Verhaltensbiologie. Ich untersuche, wie und was Tiere lernen und wie lang sie sich etwas merken können und welche Rolle zum Beispiel soziale Informationen bei Lernvorgängen spielen.


Lieblingsfächer in der Schule

Englisch und Biologie


Lieblingsessen

Spaghetti


Lieblingsfarbe

Blau

Lieblingsbeschäftigung

Mit meinen 3 Hunden draußen unterwegs sein


Lieblingsbuch

Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende


Lieblingsfilm

Tatort Köln oder Tatort Münster 

Motto/Weisheit

Ich verliere nie. Ich gewinne oder lerne.


Lebenslauf


2006 – 2011: Studium der Biologie (Diplom) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

2012 – 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Zoologie, Abteilung für vergleichende Neurobiologie am Lehrstuhl von Prof. Dr. Horst Bleckmann, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

2016: Abschluss der Promotion zum Thema „Neuroethologische Untersuchungen der kognitiven Fähigkeiten der Elasmobranchii am Beispiel juveniler Bambushaie“

2016 – 2019: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zoologie, Abteilung für sensorische Ökologie / Neuroethologie (Prof. Dr. Gerhard von der Emde) und Abteilung für vergleichende Neuroanatomie (Prof. Dr. Michael Hofmann), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Seit 2017 bis heute: Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben (LfbA) am Department für Chemie – Biologie, Arbeitsgruppe für Ökologie und Verhaltensbiologie (Prof. Dr. Klaudia Witte), Universität Siegen